Versöhnung in 8 Schritten

Versöhnung ist ein Weg. Ein Prozess, der Zeit, Mut und die Bereitschaft zu ehrlicher Auseinandersetzung mit sich selbst braucht. Diesen Weg kannst Du wählen.

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*Geh ein Stück auf dem Weg der Versöhnung

Dein Versöhungsprozess

Versöhnungsrad

Dein Werkzeug:
Das Versöhnungsrad

Das Versöhnungsrad mit der Versöhnung in 8 Schritten ist ein über Jahrzehnte entwickeltes Werkzeug. Es dient dazu, den Rahmen für den Prozess der Versöhnung zu sichern. So entsteht ein geschützter Raum. Weil das Leben keine Abkürzungen kennt, gilt es einen Schritt nach dem anderen zu tun. Wenn du magst, erfahre mehr über den ersten Schritt.

Die meisten Menschen tragen Kränkungen und kindliche seelische Verletzungen ein Leben lang tief in sich versteckt mit sich herum. Ein kleiner Auslöser im Alltag reicht dann, um Jahre zurückliegenden Schmerz zu aktualisieren. Es fühlt sich an, als wäre es gestern erst geschehen.


Die 8 Schritte

1. Wunden
anerkennen

Seelische Verletzungen sind der traumatische Teil der Geschichte des Menschen der Moderne. Tief in uns warten alte Wunden darauf, transformiert zu werden. Ob wir sie ererbt oder selbst erlebt haben, spielt keine Rolle. Das dürfen wir mit Würde anerkennen. 

2. Schmerz
beklagen

Schmerz wollen wir vermeiden und schlucken unserer Tränen. So wurden hunderte Geneårationen von Kindern erzogen. Wir sind vom Leben eingeladen, unserer Gefühle zu fühlen. Tränen sind seit Urzeiten das Heilwasser der Seele, sie transformieren jeden Schmerz. 

3. Grenzen
wahren

Jeder Mensch hat das Recht auf eigenen Raum. Erst wenn du das Eigene erkennst und schützt, kannst du dich zu dem Menschen entwickeln, als der du vom Leben gedacht bist. Du darfst deine Genzen markieren und den Respekt vom Gegenüber annehmen. 

4. Geschichte
würdigen

Deine Geschichte ist die Fortsetzung der Geschichte deiner Vorfahren. Bildlich gesprochen stehst du auf den Schultern deiner Eltern und kannst weiter ins Leben schauen, als sie es konnten. Sie haben aus ihrer Sicht das Beste gegeben, was sie geben konnten. Egal was sie getan oder gelassen haben. 

5. Ähnlichkeit
achten

Jedes Gegenüber ist dir ähnlich. Menschen haben die gleichen Grundbedürfnisse. Nur die Strategie zu ihrer Erfüllung ist kulturell unterschiedlich. Wenn wir lernen, unsere Ähnlichkeit mit dem Anderen zu achten, können wir uns selbst mehr achten. 

6. Dank
rekultivieren

Dank ist die sicherste Bank. Dein seelisches Vermögen wächst und kann niemals entwertet werden. Seit Urzeiten ist der Dank eine tiefe Verbindung zwischen Menschen, Ahnen und Natur. Das Leben ist ein großes Geschenk, dafür dürfen wir dankbar sein. 

7. Vergebung
feiern

Vergebung entlastet. Sie lässt in  Nichtvergebung gebundene Energie frei. Jeder Mensch hat das Recht auf Vergebung, wir alle sind fehlbar. Diese Wahrheit in ihrer Tiefe anzuerkennen macht den Menschen frei von den Projektionen seiner Schatten auf das Gegenüber. 

8. Versöhnung
integrieren

Versöhnung strahlt in den Gesichtern und Herzen der Menschen. Sie lässt sich auf andere, noch unversöhnte Lebensbereiche übertragen. Versöhnung integriert die Liebe und den Frieden am Grund der Seele eines jeden in sein Leben.