männlich + weiblich = Mensch


Die männliche Qualität der Form und die weibliche Qualität des Formlosen sind in jeder
Frau und jedem Mann angelegt. Gedanken und Gefühle, Wissen und Nichtwissen, Inspiration und Intuition. All das sind Teile einer untrennbaren Einheit. 
Die

Versöhnung mit Männlichkeit und Weiblichkeit macht den ganzen Menschen aus.






verletzte Männlichkeit


Der Mann der Moderne lebt als verletztes Wesen
. Eine patriarchale Kultur der Zurichtung von Jungen durch
Härte und das Unterdrücken emotionaler Erlebnisinhalte (…ein Junge weint nicht, …du musst dich durchsetzen…) lassen Männer
getrennt von ihren Gefühlen mit einem verschlossenen Herzen ihr Dasein fristen.

In der Arbeitswelt sorgen sie für schlechtes Betriebsklima. Laut Gallup-Studie kündigen 69% der Mitarbeiter innerlich und machen Dienst nach Vorschrift.

Echte Männlichkeit mit Qualitäten von wohlwollender Güte, mutigem
Schutz des Lebendigen sowie nachsichtige Fehlerfreundlichkeit
gilt es zu rekultivieren. Ein ganzer Mann kennt seinen weiblichen Anteile und kann seine Schatten integrieren. Das ist ein
Lernprozess, der Zeit, Geduld und den Mut zur Demut
braucht. 






verletzte Weiblichkeit


Die Verletzung der weiblichen Würde
durch Jahrtausende männlicher Unterdrückung wirkt bis in die Schlafzimmer der Moderne. Das Beschämen von Weiblichkeit
und lebendiger Sexualität durch die patriarchale Kirche verschließt den Schoßraum
der Frauen. Männer leben mit verschlossenem Herzen, sind nicht in der Lage sich in die Gefühlswelt ihrer Frauen einzuspüren. So bleibt der lebendige Austausch von männlicher und weiblicher Lebensenergie unterbrochen.

Heilung entsteht durch die Versöhnung mit der Vergangenheit auf allen Ebenen des Geschehenen.