Wer bin ich, dass ich dir etwas über Vater und Frieden erzählen will?

Ich bin Carsten Schubert. Mein Vater musste 47 Jahren darauf warten, bis ich den Weg des Friedens zu ihm gehen konnte. Heimlicher Groll verband mich mit ihm. Leise habe ich ihn verachtet. Für die Wutausbrüche und Brüllattacken meiner Kindheit.

Ich selbst bin Vater von drei Kindern und versuche im Alltag, Frieden zu vermitteln. Ich will es andes machen als mein Vater. Doch Wutausbrüchen und Brüllattacken brechen auch aus mir heraus. Es wird besser mit der Zeit. Frieden ruht in uns allen, das ist meine Gewissheit. 

Mein Beruf als Job-Coach hat mich mit tausenden ehrlichen Gesprächen über die Sehnsucht nach einer guten Vaterbeziehung beschenkt. 

Die Essenz meiner privaten und beruflichen Erfahrungen habe ich im Versöhnungs-Code zusammengefasst. 

Der Weg des Friedens macht frei. 

Meine Geschichte erzähle ich dir, um dir Mut zu machen. Für deinen Weg des Friedens. Erst mit deinem Vater, dann mit deiner Mutter und schließlich mit deiner Welt. 

Mein Vater und ich

Vaterliebe

Mein Vater wollte ein guter Vater sein. Er war 21 Jahre alt, als ich 1966 geboren wurde. Er gab das weiter, was er von seinem Vater über das Mannsein gelernt hatte. 

Beruflich war er als Sportler und Trainer im Biathlon viel unterwegs. Er wollte alles vom Leben. 

Ich weiß nicht mehr, ob ich ihn vermisst habe. Wenn er nach Hause kam, veränderte sich die Stimmung. Er war humorvoll und laut. Das Laute und die „Zurechtweisungen“ waren es, wovor ich als kleiner Junge Angst hatte.

Die Liebe meines Vaters blieb mir so verborgen. Erst nach Jahrzehnten konnte ich sie wieder spüren. 

Heute bin ich überzeugt, dass jeder Vater sein Kind in der Tiefe seines Herzens liebt. Manchen bleibt diese Liebe ein Leben lang unter Schichten alter Wunden verborgen. 

Wie der Vater, so der Sohn

Sport war Vaters Leben. Mit fünf Jahren konnte ich nicht schwimmen. „Egal“ sagte er, band mir seine Schwimmweste um und stellte mich auf seine Wasserski. „Halt dich fest, bleib locker in den Knien und steh gerade.“ Ich wollte später sein wie Vater: Eine Sportskanone. 

Vatertod

Der Tod des Vaters ist für jeden Menschen eine Prüfung.

ich war neu Jahre alt, als meine Mutter am Abend eines langen Sommertages in das Kinderzimmer meines Bruders und mir kam und sagte: „Vati ist tot.“

Die Trauer über den Verlust meines Vaters konnte ich erst nach mehreren Jahrzehnten spüren. 

Ich wuchs als Vaterloser auf. Als ein Junge, dem die liebevolle Begrenzung fehlt. Als junger Mann, der in jedem anderen Mann Konkurrenz erkennt und beim Anblick von Frauen in Eroberungsphantasien schwelgt.

Als erwachsener Mann, der im Job Schwierigkeiten mit Chefs hat und alles allein machen will. Als einer, der nach Anerkennung dürstet. 

Erst das Erforschen der Geschichte meiner Väter hat mein Verständnis für ihr Sosein ermöglicht. 

Der Vater meines Vaters

Krieg

Mein Vater ist ein Kriegskind.. Er wurde im Juli 1944 in einer Bombennacht im Keller des Freiberger Krankenhauses geboren.

Er war der Zweitgeborene, sein Bruder wurde nur wenige Monate alt und war bereit tot. Seinen Vater sah er zum ersten Mal im Mai 1945. Er hatte den Krieg überlebt. 

Krieg

Mein Vater ist ein Kriegskind.. Er wurde im Juli 1944 in einer Bombennacht im Keller des Freiberger Krankenhauses geboren.

Er war der Zweitgeborene, sein Bruder wurde nur wenige Monate alt und war bereit tot. Seinen Vater sah er zum ersten Mal im Mai 1945. Er hatte den Krieg überlebt. 

Krieg

Mein Vater ist ein Kriegskind.. Er wurde im Juli 1944 in einer Bombennacht im Keller des Freiberger Krankenhauses geboren.

Er war der Zweitgeborene, sein Bruder wurde nur wenige Monate alt und war bereit tot. Seinen Vater sah er zum ersten Mal im Mai 1945. Er hatte den Krieg überlebt. 

Meine Geschichte

Die Väter meiner Großväter

Der Vater meiner Mutter